Student of the Month: Juni

Christian Gartmeier

 

 

Alter: 23

Heimatort: Rosenheim

Derzeitiger Wohnort: Rosenheim

Semester: 8 BA

Ich in drei Wörtern: Ehrgeizig, immer gut gelaunt, verplant

Das gefällt mir an der Uni am meisten: Dass ich durch den gewählten Studiengang die Möglichkeit habe, mein Hobby und mein Studium recht einfach zu verbinden.

Lieblingslehrveranstaltungsleiter: Mag. Dimitri Prandner

Das ist verbesserungswürdig: Anmeldesystem und praxisorientiertere Kurse

Salzburg ist für mich… eine Stadt zum Studieren, anders habe ich sie bisher nicht kennengelernt.

 

Christian hat sich schon den Meistertitel im Rock´n´Roll-Tanz geholt. Wie er seine Passion mit dem Studium verbindet, erzählt er uns in dem Interview.

Wie bist du zu deiner Leidenschaft – dem Tanzen – gekommen?

Mit 8 Jahren habe ich angefangen. Meine damalige Tanzlehrerin hat eng mit meiner Mutter zusammengearbeitet. Da lag es nahe, dass sie mich zu einem Schnupperkurs eingeladen hat und so hat das alles begonnen. Ich würde mich immer wieder für den Tanzstil Rock´n´Roll entscheiden.

Wie oft und in welchem Rahmen trainierst du dafür?

Es kommt natürlich ganz darauf an, welche Woche oder welche Zeit man sich da raussucht. Wir haben Minimum viermal die Woche Training in der Halle. Dazu kommt noch Fitness- und Konditionstraining. Zu Spitzenzeiten kommt es schon mal vor, dass wir 20 bis 25 Stunden die Woche trainieren. Das kann dann schon sehr belastend werden, aber es zahlt sich im Endeffekt ja dann auch aus.

Welche Erfahrungen hast du bisher auf den Meisterschaften gesammelt?

Ich würde sagen, dass der Sport schon mein ganzes Leben geprägt hat. Also das was ich gelernt habe, mit Niederlagen umzugehen, sich über Erfolge zu freuen. Mit solchen Dingen wurde ich eben viel konfrontiert. So kann ich meine Erlebnisse auf alle Lebensbereiche beziehen. Im Laufe meiner Tanzkarriere habe ich auch ein gutes Maß an Ehrgeiz entwickelt, was mir auch beruflich zugutekommt.

Kannst du Hobby und Studium gut miteinander vereinbaren?

Ich muss dazu sagen, dass der Sport für mich schon immer an erster Stelle steht. Ich habe also meine Trainingszeiten, wo ich weiß, dass ich unter der Woche zuhause sein muss. Und danach muss ich dann auch meine Kurse wählen. Es kam auch schon mal vor, dass das Studium darunter gelitten hat. Durch die vielen Freiheiten, die man hat, kann man sich das aber allgemein gut einteilen. Es kann natürlich passieren, dass man dadurch ein Semester länger braucht, aber das nehme ich gerne in Kauf.

Hast du dir in den nächsten Jahren bestimmte Ziele gesetzt?

Also sporttechnisch arbeiten wir ganz klar darauf hin, dass wir in die Top 10 weltweit aufsteigen. Und beruflich ist es momentan noch etwas unklar. Ich arbeite nebenbei noch als Werkstudent bei ProSiebenSat1 in München und kann mir gut vorstellen, meine Zukunft dort zu verbringen. Aber der Sport hat vorerst Priorität.

Schwerpunkte im Bachelorstudium?

Am Anfang bin ich stark in die journalistische Richtung gegangen. Das hat sich dann etwas geändert, als ich die Marktforschung für mich entdeckt habe. Dann habe ich angefangen, mich darauf zu konzentrieren und mich in dem Bereich weiterzuentwickeln.

Bisherige Stolpersteine im Studium?

Große Komplikationen kann man das zwar nicht nennen, aber einmal habe ich vergessen, den Studienbeitrag zu überweisen, was die Anmeldung bei den Kursen etwas erschwert hat. Und die Lehrveranstaltung „Einführung in die Kommunikationswissenschaft I“ war zu Anfang ein kleines Problemfach, da habe ich drei Anläufe gebraucht, bis ich bestanden habe. Aber ansonsten hat bisher alles ganz gut geklappt.

Wie verbringst du deine Freizeit denn am liebsten?

Neben der Arbeit, dem Studium und dem Tanzen bleibt nicht mehr viel Freizeit übrig. Aber falls es mal vorkommen sollte, dass ich frei habe, verbringe ich die Zeit gerne mit Freunden oder besuche die ein oder andere Party, genieße die Sonne oder gehe ins Kino, ganz unspektakuläre Sachen.

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